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Sommer, Sonne, Sonnenschein, und… Es ist heiß… es ist so richtig heiß. Es ist so heiß, dass ich das Haus nur ungern, und wenn oft nur verlassen habe, um mich kurz im Pool abzukühlen. Die Sonne steht im Zenit über Hua Hin.
Hua Hin ist eine kleine, schöne und relativ ruhige, direkt am Meer gelegene Stadt in Thailand. Seit einigen Wochen sind wir schon hier und seit einigen Wochen sind es um die 40 Grad. Seit einigen Wochen schon hat es nicht geregnet und es war auch keine wirkliche Abkühlung in Sicht. Die meiste Zeit war der Himmel wie so oft einfach strahlend blau. Ein kräftiges strahlendes dunkel Blau. Und Wolken, die wie echte Wolken aussehen. Eine andere Welt könnte man meinen, wenn man sonst das deutsche Wetter und dessen offensichtliche Modifikation gewohnt ist.
Ich war gerade im Pool, schwamm meine nachmittags Runde zur Entspannung und traf wieder einmal auf diese superfreundlichen Nachbarn von nebenan. Wir tauschten uns eine Weile aus und sprachen auch über das Wetter und die momentane Situation. Ich hatte zwar beobachtet das es seit Wochen nicht regnete, aber als bedrohlich hatte ich es das Ganze nicht eingestuft.
Sie berichteten, dass es so heiß und trocken sei, dass die Speicher der meisten Stau- und Grundwasserseen in der Nähe so langsam dem Ende zu gehen. Die Regierung hatte bereits via Fernsehen dazu aufgerufen sparsam mit Wasser umzugehen. Seit Tagen schon fahren Tanklaster rund um die Uhr Wasser aus dem Norden Thailands zu uns in die zentral gelegenen Regionen. Die Tanklaster hatte ich bemerkt, mir allerdings nichts dabei gedacht. Einen Fernseher hatten wir nicht und… es ging gewissermaßen an uns vorbei. Die Information kam er jetzt in unser Hologramm.
Für einen kurzen Moment stieg ein Gefühl in mir auf: „Das schlechte Gewissen.“ Wasserknappheit und ich schwimm im Pool unserer Wohnanlage. Nun gut, dachte ich mir, das Wasser ist sowieso im Becken. Ich fühlte das Gefühl und ließ den Gedanken im Winde verwehen.
Nach einer Weile verabschiedete ich mich von den Nachbarn, drehte noch eine letzte Runde und machte mich dann wieder auf den Weg in unser Apartment. Dort angekommen berichtete ich meiner Partnerin vom vergangenen Gespräch am Pool. Wir tauschten uns ein wenig aus und stellten fest, dass die Wolken oft so aussahen, als wollen sie regnen aber nicht können. Es war eine interessante Beobachtung die wir beide bereits machten.
Wenn diese großen dunkelgrauen Gewitterwolken aufkommen, es windig wird und abkühlt, dann kannst du hier in Süßostasien die Uhr danach stellen, das es regnen wird. Du kannst es sehen, du weißt es einfach. Aber, es hatte nicht geregnet. Der Himmel wollte weinen, doch er konnte nicht. Es sollte Regnen, aber es passierte nicht. Wir ließen es für den Moment so stehen.
Am nächsten Tag beobachteten wir das gleiche Phänomen am Himmel. Es sah wieder so aus, als wolle es regnen, aber es geschah nichts.
Dann entschlossen wir uns gemeinsam in die Stille zu gehen, um das Wetter, den Himmel, die Wolken und die Natur wahrzunehmen. Wir stimmten uns also aufeinander ab, machten es uns auf dem Sofa gemütlich und schlossen unsere Augen. Wir gingen gemeinsam in die Stille, mit der Intention, unsere Wahrnehmung in die Wolken, auf das Wetter insgesamt, die extreme Trockenheit und die nicht zu enden scheinende Hitzewelle zu lenken.
Ich atmete einige mal tief durch und entspannte meinen Geist. Ich durchwanderte meinen ganzen Körper mit meinem Bewusstsein und machte mir immer wieder bewusst, dass ich hier, in diesem Moment und diesem Körper anwesend bin. Ich war in meinem Kopf anwesend und legte meine Hand auf mein Herz. Ich fühle also meinen Kopf von innen, spüre mein Herz und durchwandere meinen gesamten Körper. Aus dieser Grundhaltung heraus, aktiviere ich dann meine Vorstellungskraft.
Ich bin in meinem Körper anwesend und lasse ein Energiefeld, also ein Bild oder einen ganzen Film entstehen. Zunächst sehe ich mich selbst, in mir, auf dem Sofa sitzen. Dann zoome ich heraus uns sehe mich in der Wohnung. Ich sehe das Haus von oben und kann dann die gesamte Region wahrnehmen, in der ich mich mit dem Körper befinde. Ich sehe mich und die Couch, das Haus, die Straße, die ganze Stadt und dann lasse ich den Himmel über Hua Hin in mir entstehen. Ich sehe ihn einfach.
Es muss kein perfektes Bild, kein perfekter detailgetreuer Film sein. Die reine und wohlwollende Intention, dass formen eines Energiefeldes mit Hilfe meiner Vorstellungskraft genügt. Ich sitze also da und sehe den Himmel, ich nehme ihn wahr. Ich sehe die durstigen Pflanzen und Tiere, die trockenen Böden und all die Seen, Bäche und Flüsse. Ich sehe das strahlend blaue Meer und wie es Wellen schlägt und dann das Ufer erreicht. Ich sehe und fühle die Natur und all die Tiere, ich sehe und fühle die Wolken, den Himmel und….
Ich fühle mich selbst. Ich sitze da und fühle mein klopfendes Herz, während ich die Natur, die Tiere, die Menschen, Thailand und alles wahrnehme was sich in mir und um mich herum befindet.
Ich bin einfach in mir anwesend, beobachte mich selbst und die Erde. Ich wünsche mir nichts, ich bitte nicht und bete auch nicht. Ich bin einfach nur in diesem Moment anwesend, fühle mich selbst und nehme wahr. …
Nach einigen Minuten öffnete ich meine Augen und kam wieder zurück. Ich schaute rüber zu meiner Partnerin und wir tauschten uns über unsere inneren Erlebnisse, Erfahrungen und Beobachtungen aus. Kurz darauf beschlossen wir den Moment vollkommen loszulassen und etwas ganz anderes zu machen. Wir kochten und machten uns etwas zu Essen. Wir beendeten also den einfach vorausgegangen Moment, wie ließen ihn los und folgten dann, einfach weiter unserer inneren Bewegung.
Nach einer guten Stunde wurde es dunkler - so dunkel als würde die Sonne untergehen, doch dafür war es noch zu früh am Tag. Gigantische Regenwolken zogen zusammen und ein Sturm kam auf. Türen knallten und wurden vom Durchzug geschlossen. Was für ein Schauspiel! Es wurde dunkel, gigantische Regenwolken zogen auf und plötzlich konnte der Himmel weinen.
Es fing so stark an zu regnen das man nur noch wenige Meter weit schauen konnte. Starkregen. Es kam so viel Wasser vom Himmel, das die Tropfen viele Meter lang aussahen und scheinbar kein Ende nahmen. Die Wege und Straßen füllten sich mit Wasser und… …
Ein Gefühl der Dankbarkeit machte sich in mir breit. Eine Emotion stieg auf, auch jetzt beim Schreiben dieser Zeilen. Es fühlte sich so an, als bedanke sich die Erde bei uns. Die Natur, die Pflanzen und die Tiere. Die Natur sagte einfach Danke und ließ mich diese Emotion fühlen. Dankbarkeit lag in der Luft.
Ich sagte zu meiner Partnerin: „Schau, das haben wir gemacht!“
Es wird Zeit, dass wir unsere ursprünglichen Fähigkeiten und die damit verbundenen Möglichkeiten erkennen und auch nutzen. Sind wir uns dessen bewusst, als einzelner Mensch und als gesamte Menschheit, dann verändern wir in kürzester Zeit die gesamte Welt, denn wir haben Einfluss auf alles, was sich hier abspielt!
Vielen Dank das du hier bist - vielen Dank für dein Interesse! 😊
Herzliche Grüße,
Kevin Manke


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